Riekofen ist eine kleine, ländlich orientierte Gemeinde, die zwischen Pfatter und Sünching südlich eines großen Auwaldbereiches liegt. Die erste Erwähnung in einer Urkunde geht auf das Jahr 878 zurück. Das Schloss Riekofen, von dem ein schöner Wening-Stich existiert , wurde 1870 abgebrochen.

Die Pfarrkirche - Johannes dem Täufer und Johannes dem Evangelisten geweiht - ist gotischen Ursprung. Im Jahre 1897 wurde die Kirche erweitert. Der Hochaltar der Riekofener Kirche stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Links und rechts des Hochaltars befinden sich die Statuen der beiden Namenspatrone. Diese Figuren können auf etwas 1490 zurückdatiert werden. Die beiden Rokoko-Altäre stammen etwa aus dem 18. Jahrhundert. Ebenfalls im Rokoko-Stil ist die Kanzel in der Kirche.

In der Faschingszeit fanden in Riekofen auch schon Faschingsumzüge statt, dessen Organisation der Sportverein überhatte. Auch herscht in Riekofen ein reges Vereinsleben. So sind im Ort außer dem Schützenverein “Eintracht” noch die Freiwillige Feuerwehr, der Sportverein, der Fischerverein, der Stammtisch Glöckerlverein und der katholische Frauenbund ansässig. Im Zuge der Gebietsreform haben sich Riekofen und Taimering vereinigt und wurden der Verwaltungsgemeinschaft Sünching angegliedert. Dennoch ist Riekofen eine selbständige Gemeinde geblieben, sowohl politisch als auch kirchlich.